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George Darley: To a Cypress-Tree
#1
Irland 
George Darley
1795 – 1846 Irland / Großbritannien


To a Cypress-Tree

O melancholy Tree! thou who dost stand
Like a sad mourner in his sable shroud
Fast by the grave of her he loved, too proud
In his deep muffled woe, to have it scanned,

Whilst on each side of that dear space of land
(Too sacred for the common weeping crowd,)
The attendant woods, remote, on either hand,
Rave and lament in murmurs low or loud:

Wilt thou, O russet Tree! lend me thy shade
Each noontide, when the sun inflames the sky
And glares with hideous splendour from on high
Taking the sweet green sadness from the glade?

Wilt thou keep full with tears the floweret's eye
That weeps alone where I am lonely laid?



Einer Zypresse

Oh, Baum der Schwermut, den ich stehen seh
wie einen Witwer, trauernd schwarz im Zobel
am Grab der Liebsten, doch zu stolz und nobel,
sie anzusehn in seinem tiefen Weh,

wo allerseits in diesem Riesenland
(Zu heilig der gemeinen Trauermenge)
die Wälder sie begleiten, beiderhand,
hier laut, dort leise, Klagen im Gedränge:

Willst du, Rotbraune, leihn mir deinen Schatten,
der grausam heißen Mittagshitze wegen,
die selbst den Himmel grell in Flammen setzt
und alles Grün nimmt von den weichen Matten?

Wahrst du die Zähre, die die Blume netzt,
die einsam weint, wo ich allein gelegen?


.
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.
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