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Renga mit J. Grünhagen & M. Garn-Hennlich zu "Welches Blatt bist du?"
#1
2003 erschien der Renga-Band "Welches Blatt bist du?" von Joachim Grünhagen (+87) und Monika Garn-Hennlich.

Der Titel ist dem ersten Renga entnommen, denn ich hier wiedergeben möchte, - mit einer eigenen Ergänzung, die eher eine Alternative Antwort als eine wirkliche Fortsetzung ist.



J. Grünhagen
----------------------------- Anfang und Ende:
----------------------------- Dein Leben ein Kalender.
----------------------------- Welches Blatt bist du?
M. Garn-Hennlich
----------------------------- Ein unverwechselbares
----------------------------- als kleiner Teil des Ganzen.

----------------------------- Hingabe


J. Grünhagen
----------------------------- Anfang und Ende:
----------------------------- Dein Leben ein Kalender.
----------------------------- Welches Blatt bist du?
ZaunköniG
----------------------------- Ein rot gerahmtes Heute
----------------------------- begleitet mich durch das Jahr.

----------------------------- Zeitfenster



Ich habe vor in loser Folge weitere Renga zu ergänzen.
Mal schauen....



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Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.
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#2
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M. Garn-Hennlich
----------------------------- Wenn Schritte nahen,
----------------------------- senkst du dann die Augen
----------------------------- oder schaust du hin?

J. Grünhagen
-----------------------------Mit den Blicken umarme
----------------------------- das hoffnungsvolle Vielleicht

-----------------------------Annäherung



M. Garn-Hennlich
----------------------------- Wenn Schritte nahen,
----------------------------- senkst du dann die Augen
----------------------------- oder schaust du hin?
ZaunköniG
----------------------------- Willst du den Blick aushalten
----------------------------- oder willkommen heißen?

-----------------------------Annäherung

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Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.
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#3
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J. Grünhagen
----------------------------- Tage atmen auf
----------------------------- und der Sonnenbogen wächst.
----------------------------- Zeit für ein Lächeln
ZaunköniG
----------------------------- Sind die Momente auch kurz;
----------------------------- Genau das macht sie kostbar.


J. Grünhagen
----------------------------- Tage atmen auf
----------------------------- und der Sonnenbogen wächst.
----------------------------- Zeit für ein Lächeln
M. Garn-Hennlich
-----------------------------Dunkle Stunden verleihen
-----------------------------dem Antlitz eigenen Reiz

-----------------------------Wechselspiel




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#4
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M. Garn-Hennlich
----------------------------- Den Tag beginnen
----------------------------- mit dem Ave Maria.
----------------------------- es wird dich leiten.
J. Grünhagen
----------------------------- So danke Gott am Abend
----------------------------- für die erhörten Wünsche.

----------------------------- Andächtig


M. Garn-Hennlich
----------------------------- Den Tag beginnen
----------------------------- mit dem Ave Maria.
----------------------------- es wird dich leiten.
ZaunköniG
----------------------------- Ein ungläubiges Staunen
----------------------------- berührt sanft auch den Zweifler.

----------------------------- Andächtig



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#5
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M. Garn-Hennlich
----------------------------- Noch hängen Blätter,
-----------------------------letzte Zeugen des Herbstes,
----------------------------- am knospenden Baum.
J. Grünhagen
-----------------------------Einmal weicht auch Verwelktes
----------------------------- vor der Jugend des Anfangs.

-----------------------------Frühlingsbegehren




M. Garn-Hennlich
----------------------------- Noch hängen Blätter,
-----------------------------letzte Zeugen des Herbstes,
----------------------------- am knospenden Baum.
ZaunköniG
----------------------------- Jene sind vom Wind erfrischt,
----------------------------- Diese lassen sich treiben

-----------------------------Frühlingsbegehren


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#6
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J. Grünhagen
----------------------------- O, Anemone,
----------------------------- nur der Frühling küsst dich, der
----------------------------- Sommer weiß es nicht.

M. Garn-Hennlich
----------------------------- Und doch bin ich voll erblüht.
----------------------------- Kann mein Kleid noch schöner sein?


-----------------------------Beglückt




J. Grünhagen
----------------------------- O, Anemone,
----------------------------- nur der Frühling küsst dich, der
----------------------------- Sommer weiß es nicht.

ZaunköniG
----------------------------- Vielleicht ist es Ungeduld.
----------------------------- Vielleicht die Gunst der Stunde.


-----------------------------Beglückt
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#7
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J. Grünhagen
----------------------------- Scilla – ein Teppich.
----------------------------- Blaugesprenkeltes Blühlicht
----------------------------- Doch noch kein Sommer
M. Garn-Hennlich
----------------------------- Mußt ihn erwarten können.
----------------------------- Die Zeit wird alles fügen.

-----------------------------Geduld

J. Grünhagen
----------------------------- Scilla – ein Teppich.
----------------------------- Blaugesprenkeltes Blühlicht
----------------------------- Doch noch kein Sommer
ZaunköniG
----------------------------- Wenn uns der Sommer erreicht,
----------------------------- zerstreut er die Blütenpracht.




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#8
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M. Garn-Hennlich
----------------------------- Nach ihrem Debüt
----------------------------- hoch auf dem Laternenpfahl
----------------------------- sang sie noch im Flug.
J. Grünhagen
----------------------------- Piepsen die Jungen im Nest
----------------------------- steigern sich Sangesfreuden.

ZaunköniG
----------------------------- Richtig wird der falsche Ton
----------------------------- wenn er nur von Herzen kommt.

-----------------------------Amsellied



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#9
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J. Grünhagen
----------------------------- Wir Sonnenkinder
----------------------------- suchen oft dunkle Pfade,
----------------------------- Flamme zu werden.
M. Garn-Hennlich
----------------------------- Dem, der aus dem Schatten kommt,
----------------------------- zeigt sich am hellsten das Licht.



J. Grünhagen
----------------------------- Wir Sonnenkinder
----------------------------- suchen oft dunkle Pfade,
----------------------------- Flamme zu werden.
ZaunköniG
----------------------------- Erst gemeinsam bekommen
----------------------------- Licht und Dunkelheit Kontur.

-----------------------------Verschwiegen



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#10
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J. Grünhagen
----------------------------- Lerche steigt lichtwärts.
----------------------------- Uns Menschen fehlt der Atem
----------------------------- für solchen Jubel.
M. Garn-Hennlich
----------------------------- Erdverbunden träumen wir,
----------------------------- bestaunen des Vogels Kunst.
ZaunköniG
----------------------------- Bestaunt der Vogel auch uns?
----------------------------- Gewohnt ist das eigene Sein.

-----------------------------Sommerlied



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#11
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M. Garn-Hennlich
----------------------------- Schau und begreife
----------------------------- wie die Ähren vollführen
----------------------------- den Tanz des Windes.
J. Grünhagen
----------------------------- Wellen durchkämmen das Gold
----------------------------- als Hohelied der Halme.


M. Garn-Hennlich
----------------------------- Schau und begreife
----------------------------- wie die Ähren vollführen
----------------------------- den Tanz des Windes.
ZaunköniG
----------------------------- Musik der ersten Sphäre,
----------------------------- die noch an die Erde rührt.


-----------------------------Ernteahnung
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#12
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J. Grünhagen
----------------------------- Duft einer Rose.
----------------------------- Ein stiller Atem raubt dir
----------------------------- unnütze Worte.
M. Garn-Hennlich
----------------------------- Gib dich ihrem Zauber hin,
----------------------------- doch bedenke die Dornen

-----------------------------Unberührt


J. Grünhagen
----------------------------- Duft einer Rose.
----------------------------- Ein stiller Atem raubt dir
----------------------------- unnütze Worte.
ZaunköniG
----------------------------- Schon der zweite Atemzug
----------------------------- gleicht dem Haschen nach Schatten.



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#13
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J. Grünhagen
----------------------------- Ameisenstraße.
----------------------------- So viel Ordnung und Nähe.
----------------------------- Gesetze uralt.

M. Garn-Hennlich
----------------------------- Rüste dich zum langen Weg,
----------------------------- achte auf die Gezeiten.


-----------------------------Regel


J. Grünhagen
----------------------------- Ameisenstraße.
----------------------------- So viel Ordnung und Nähe.
----------------------------- Gesetze uralt.

ZaunköniG
----------------------------- Welchem Gesetz folgen wir?
----------------------------- Gehen wir nach mehr als Brot?


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#14
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M. Garn-Hennlich
----------------------------- Rauschende Wasser
----------------------------- aus den Tiefen himmelwärts
----------------------------- in kraftvollem Strahl
J. Grünhagen
----------------------------- Sprühendes Aufbegehren,
----------------------------- leiser werdend im Fallen.


-----------------------------Fontänenspiel


M. Garn-Hennlich
----------------------------- Rauschende Wasser
----------------------------- aus den Tiefen himmelwärts
----------------------------- in kraftvollem Strahl
ZaunköniG
----------------------------- Im Scheitel innehalten.
----------------------------- Dieser Moment ist es Wert.



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#15
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J. Grünhagen
----------------------------- Ein Blatt Nachdenken.
----------------------------- Nur Windhauch auf deiner Hand.
----------------------------- Doch ein Fingerzeig.
M. Garn-Hennlich
----------------------------- Im Begreifen der Natur
----------------------------- liegt mancher Schatz verborgen.
ZaunköniG
----------------------------- Dem Blatt nachspüren
----------------------------- als es schon fortgeweht ist:
-----------------------------Auch ein Bewahren.

-----------------------------Erkenntnis


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#16
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M. Garn-Hennlich
----------------------------- Blätter auf dem Weg -
----------------------------- geerntet hat sie der Sturm,
----------------------------- vorüber die Pracht.
J. Grünhagen
----------------------------- Leben – dahingewirbelt,
----------------------------- aber Erinnerung bleibt.
ZaunköniG
----------------------------- Die Seele übt im Spätlicht
----------------------------- leicht zu fallen wie das Laub.

----------------------------- Vergänglich


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#17
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J. Grünhagen
----------------------------- Bist nun gewandert.
----------------------------- Wie tief sind deine Spuren,
----------------------------- doch sie wehen zu.
M. Garn-Hennlich
----------------------------- Sichtbar sind sie gewesen,
----------------------------- das allein mag genügen.
ZaunköniG
----------------------------- Wer fragt noch woher du kamst,
----------------------------- Wenn dein Weg dich schon fortführt?

----------------------------- Ergebenheit


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#18
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M. Garn-Hennlich
----------------------------- Verebbt tiefer Schmerz,
----------------------------- fern tönen Melodien
----------------------------- vergangener Zeit
J. Grünhagen
----------------------------- Erinnerungen leuchten
----------------------------- am Wegrand zur Gegenwart.
ZaunköniG
----------------------------- Dunkel liegt mancher Abzweig
----------------------------- heute nicht mehr passierbar.

----------------------------- Heimkehr


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#19
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J. Grünhagen
----------------------------- Mond über dem Weg.
----------------------------- Ohne Schlummer bleibt die Nacht.
----------------------------- Aber der Wind singt.
ZaunköniG
----------------------------- Dieser Himmel ist erfüllt
----------------------------- von ungeträumten Träumen
M. Garn-Hennlich
----------------------------- Wer seine Weise vernimmt,
----------------------------- kann sie nie wieder vergessen.

----------------------------- Tröstlich


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#20
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J. Grünhagen
----------------------------- Am Anfang das Wort
----------------------------- Noch bewegt es alle Welt,
----------------------------- hält sie in Atem.
ZaunköniG
----------------------------- Wie eine Zeitbombe tickt
----------------------------- manches geschlosene Buch
M. Garn-Hennlich
----------------------------- Welche Macht von ihm ausgeht
----------------------------- bezeugen erst die Taten.

-----------------------------Verantwortung



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#21
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J. Grünhagen
----------------------------- Jeder Krieg endet,
----------------------------- und die Liebe kehrt zurück,
----------------------------- die Welt zu ändern.
M. Garn-Hennlich
----------------------------- Im Stillen gedeiht ihr Werk -
----------------------------- nie hat sie aufgegeben.
ZaunköniG
----------------------------- Eine morsche Welt zerbricht
----------------------------- und treibt verjüngt wieder aus.

-----------------------------Beständigkeit


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#22
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J. Grünhagen
----------------------------- Rieseln der Sanduhr,
----------------------------- still ticken die Ewigkeiten
----------------------------- der kleinsten Wüste.
M. Garn-Hennlich
----------------------------- Mir scheint sie schon unendlich,
----------------------------- dehnt sich aus von Mal zu Mal.
ZaunköniG
----------------------------- doch zeigt mir jeden Moment
----------------------------- nur mein namenloses Jetzt.

-----------------------------Zeitmaß


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#23
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J. Grünhagen
----------------------------- Wer Hochhäuser baut
----------------------------- kommt dem Himmel nicht näher,
----------------------------- dafür dem Absturz.
ZaunköniG
----------------------------- Zwanzig Stockwerke
----------------------------- Gegen die Unendlichkeit -
----------------------------- nicht mal ein Bruchteil.
M. Garn-Hennlich
----------------------------- Verlockung aller Höhe
----------------------------- verdrängt die Furcht vor dem Fall.

-----------------------------Wagnis


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#24
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J. Grünhagen
----------------------------- Am Ende das Wort -
----------------------------- half Kriege zu erklären,
----------------------------- mißbraucht vom Menschen.
ZaunköniG
----------------------------- kaum erfaßt er dessen Sinn
----------------------------- mit nur beschränkten Sinnen.
M. Garn-Hennlich
----------------------------- Obwohl er nie lernen wird,
----------------------------- läßt der Schöpfer ihn leben.

-----------------------------Großmut


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#25
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M. Garn-Hennlich
----------------------------- Gang durch den Regen
----------------------------- im Fahllicht der Mitternacht;
----------------------------- niemand weiß von mir
ZaunköniG
----------------------------- und der Singsang des Mondes
----------------------------- prägt dem Niesel Wellen auf.
J. Grünhagen
----------------------------- Welch stetes Rinnen um mich.
----------------------------- Auch Einsamkeit ist Strömen.

-----------------------------Allein


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#26
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M. Garn-Hennlich
----------------------------- Barfuß gelaufen,
----------------------------- nur ein paar Schritte im Sand;
----------------------------- die Zeit vergessen.
J. Grünhagen
----------------------------- Rasch löscht die nächste Gezeit
----------------------------- deines Wanderns kurze Spur.
ZaunköniG
----------------------------- Länger bleibt der scharfe Schnitt,
----------------------------- den die Muschel im Fuß ließ.

-----------------------------Strand


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#27
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J. Grünhagen
----------------------------- Nun ist Blätterzeit.
----------------------------- Hüte dein Sommerlachen
----------------------------- Schenke nicht sinnlos.
ZaunköniG
----------------------------- Hebt man deine Blätter auf?
----------------------------- Gehören sie zum Rauschen?
M. Garn-Hennlich
----------------------------- Erfreu dich des Farbenspiels -
----------------------------- gemildert wird die Wehmut.

-----------------------------Herbststimmung


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#28
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M. Garn-Hennlich
----------------------------- Netz zwischen Ästen,
----------------------------- in der Stille gesponnen,
----------------------------- blinkt im Sonnenstrahl.
J. Grünhagen
----------------------------- Doch nicht der Schönheit willen
----------------------------- wob die Spinne ihr Kunstwerk.
ZaunköniG
----------------------------- Flink und behende umgarnt:
----------------------------- eine arglose Fliege

-----------------------------Täuschung


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#29
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M. Garn-Hennlich
----------------------------- Feder am Boden
----------------------------- Meine Hand verlangt nach ihr,
----------------------------- hebt sacht sie empor.
ZaunköniG
----------------------------- Sei heute mein Talisman
----------------------------- und erzähl von der Ferne.
J. Grünhagen
----------------------------- Zärtlicher, windleichter Gruß.
----------------------------- Sieh, es ist Vogelzugzeit.

-----------------------------Fund


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#30
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M. Garn-Hennlich
----------------------------- Entwurzelter Baum,
----------------------------- so gänzlich preisgegeben,
----------------------------- lehnt am Nachbarstamm.
J. Grünhagen
----------------------------- Mancher stützt den anderen
----------------------------- und trägt selber Last genug.
ZaunköniG
----------------------------- Wenn auch nicht neue Heimat,
----------------------------- so ein sanfteres Fallen.

-----------------------------Freundschaft


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#31
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J. Grünhagen
----------------------------- Liebe die Blumen!
----------------------------- Denk an die Falterträume
----------------------------- nach dem Honigmond.
ZaunköniG
----------------------------- Jeden Moment bejahen
----------------------------- ihre nickenden Köpfchen.
M. Garn-Hennlich
----------------------------- Um Vergänglichkeit wissend
----------------------------- sind auch zarteste Wesen.

-----------------------------Wandlungen



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