21.03.2026, 04:45
Hiob 6+7
Aus mir spricht die Verzweiflung
Wieg meine Leiden, Freund und du gewahrst,
daß sie zu schwer sind, sie als Mensch zu tragen.
Nur ungesalznes Brot füllt meinen Magen,
Statt Weide sieht mein Gaul nur harten Karst.
Ach, sag mir Gott, auf welchen Tag du harrst,
Willst du den Grund für meine Pein nicht sagen?
So hört’ mein Herz doch heute auf zu schlagen!
das vor Schmerz und Kummer brach und barst.
Die Menschen, wenn sie sterben, gleichen Winden,
die sich in alle Richtungen zerstreuen
und die Erinnerungen an mich schwinden.
Ich werde meine Rede nicht bereuen!
Bin ich aus Erz, Gott? Nimm dies Leben hin,
statt mich zu quälen; es macht keinen Sinn!
Aus mir spricht die Verzweiflung
Wieg meine Leiden, Freund und du gewahrst,
daß sie zu schwer sind, sie als Mensch zu tragen.
Nur ungesalznes Brot füllt meinen Magen,
Statt Weide sieht mein Gaul nur harten Karst.
Ach, sag mir Gott, auf welchen Tag du harrst,
Willst du den Grund für meine Pein nicht sagen?
So hört’ mein Herz doch heute auf zu schlagen!
das vor Schmerz und Kummer brach und barst.
Die Menschen, wenn sie sterben, gleichen Winden,
die sich in alle Richtungen zerstreuen
und die Erinnerungen an mich schwinden.
Ich werde meine Rede nicht bereuen!
Bin ich aus Erz, Gott? Nimm dies Leben hin,
statt mich zu quälen; es macht keinen Sinn!
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.

