14.04.2026, 08:53
Herzschläge
I.
Man kann sich am Herzen so schmerzlich verschätzen.
Wir lernten es beide auf eigene Art.
Ich mußte dich noch nicht bereuen, doch hart
schlägt mein Herz, seh’ ich deines in Fetzen.
Du sagst, ohne dich blieb’ mir manches erspart?
Entferne dich nicht, um mich nicht zu verletzen;
dich sollten ganz andre Gefühle entsetzen.
Ich harre dem Tag, der dein Glück wieder klart.
Ich bin weder hieb- oder stichfest, mich trifft
jeder Blick, jedes Wort, dein verzweifeltes Klagen.
Zur Linderung zehre ich mit von dem Gift.
Du willst es nicht teilen, Du magst mich nicht schlagen...
Ich weiß, daß kein Schlag mich je vorsätzlich trifft;
Alles andere werde ich gerne ertragen.
II.
Hab’ ich dir zur Unzeit die Liebe gestanden?
Ich wollte nicht weiter ins Ungewiß schieben,
was mich manchen Tag, manche Nacht umgetrieben.
Wir sind, du und ich, doch nicht mehr Konfirmanden;
Du bist mir, du weißt es, nichts schuldig geblieben,
nur weil wir uns in falschen Umständen fanden.
Ich komme dir nicht so schnell wieder abhanden,
verstehe mich auch auf geduldiges Lieben.
Ich wählte dich anfänglich aus freien Stücken,
ging mit kleinem Tempo, ich hielt es für meines.
ich achtete spät auf den Weg, seine Tücken...
Nun droht mich mein eigenes Herz zu erdrücken.
Ich kann keine Ansprüche stellen: Nur eines:
Laß mich dir nur meine Gefühle ausdrücken.
.
I.
Man kann sich am Herzen so schmerzlich verschätzen.
Wir lernten es beide auf eigene Art.
Ich mußte dich noch nicht bereuen, doch hart
schlägt mein Herz, seh’ ich deines in Fetzen.
Du sagst, ohne dich blieb’ mir manches erspart?
Entferne dich nicht, um mich nicht zu verletzen;
dich sollten ganz andre Gefühle entsetzen.
Ich harre dem Tag, der dein Glück wieder klart.
Ich bin weder hieb- oder stichfest, mich trifft
jeder Blick, jedes Wort, dein verzweifeltes Klagen.
Zur Linderung zehre ich mit von dem Gift.
Du willst es nicht teilen, Du magst mich nicht schlagen...
Ich weiß, daß kein Schlag mich je vorsätzlich trifft;
Alles andere werde ich gerne ertragen.
II.
Hab’ ich dir zur Unzeit die Liebe gestanden?
Ich wollte nicht weiter ins Ungewiß schieben,
was mich manchen Tag, manche Nacht umgetrieben.
Wir sind, du und ich, doch nicht mehr Konfirmanden;
Du bist mir, du weißt es, nichts schuldig geblieben,
nur weil wir uns in falschen Umständen fanden.
Ich komme dir nicht so schnell wieder abhanden,
verstehe mich auch auf geduldiges Lieben.
Ich wählte dich anfänglich aus freien Stücken,
ging mit kleinem Tempo, ich hielt es für meines.
ich achtete spät auf den Weg, seine Tücken...
Nun droht mich mein eigenes Herz zu erdrücken.
Ich kann keine Ansprüche stellen: Nur eines:
Laß mich dir nur meine Gefühle ausdrücken.
.
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.

