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Belag auf dem Mond
#1
Belag auf dem Mond

Mein Schatten verzog sich zurück auf den Rumpf
und reißt mir die Mundwinkel wieder zuschanden.
Wie Spinnengewebe, wie alte Girlanden;
das Band unsrer Sterne wirkt glanzlos und stumpf.

Es macht keinen Spaß, an dem Blechnapf zu reiben;
es ist nicht die Zeit, daß ich Wunder erlerne.
Wir stehen zu lang und zu stumm und zu gerne
im ständigen Fallout der Sterne. Wir bleiben

uns fern und verwandt, und der Tag ist wie Nacht, mit
beschlagenem Himmel, Belag auf dem Mond,
der beschämt und verstaubt wieder in diesen Schacht glitt,

nur daß er die Trauernden vor sich verschont.
Ein König der Nacht, der nur an seiner Macht litt,
vergoß manche Stunde und war es gewohnt.


.
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.
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