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Perlbemuttert unterm Mond
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Perlbemuttert unterm Mond
Der Horizont scheint wieder offen.
Wir haben nichts dazubezahlt
Der Himmel ist neu angemalt,
ein weites Meer läßt wieder hoffen.
Ein Fabeltier springt aus der Gischt.
Ein Stück der Welt in der es wohnt
liegt perlbemuttert unterm Mond
und alle Last schein weggewischt
für einen heiligen Moment.
Sternenstaub im Mantelkragen
vergißt wie schnell die Stunde rennt.
Unsre Zukunft bleibt in Vagen.
Sie weiß wie mir die Seele brennt
und muß mir doch ihr Herz versagen.
.
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.
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Und muß mir doch ihr Herz versagen,
meine Liebe, die gedacht,
daß alles was sie mir gebracht,
nur gab damit ich’s weitertragen
kann, dann soll sie in mir leuchten,
einen guten Weg bereiten
und mich überall begleiten,
meinen Augenstern befeuchten
wenn ein Mensch der Tränen wert.
Begegnung macht erneut betroffen.
Ich lebe was das Leben lehrt
und bleib verhaftet allen Stoffen
worin noch ein Geist verkehrt.
Der Horizont scheint wieder offen.
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.
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Der Horizont scheint wieder offen,
frei im Größten wie im Kleinsten;
Wunder leben im Gemeinsten.
Hat man sie erst angetroffen
geh´n sie nie mehr ganz verloren.
Aus dir selbst kann Heimat wachsen.
Springt sie dir mal aus den Achsen:
Welt wird täglich neugeboren.
Alle Sorgen sind versprengt,
wenn Hoffnung sich neu eientschalt
und wieder unser Leben lenkt.
Wir hatten viel geflucht geprahlt.
Ein neuer Tag wird uns geschenkt.
Wir haben nichts dazubezahlt.
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.
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Wir haben nichts dazubezahlt
und keiner da, der uns verletzt,
der gegen unsre Liebe ketzt.
Ein neuer Himmelskörper strahlt,
der unsren Namen tragen mag.
Zwei Kinder, in die Welt gesetzt,
beachten nur das Hier und Jetzt.
Die Ewigkeit ein Wimpernschlag.
Was wir in unsren Händen lasen
und was wir uns ausgemalt,
das schien für immer fortgeblasen,
doch ein neuer Tag erstrahlt.
Die Luft schmeckt noch nach Seifenblasen,
der Himmel ist neu angemalt.
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.
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Der Himmel ist neu angemalt
und helle Lichterketten prangen
in den Nächten, die gelangen.
Ehe Frost die Welt verkahlt
erobert sich ein Herbsterwachen
seinen Raum und sprüht vor Farben.
Die Geister dieser Erde warben
heute nur um unser Lachen.
Das Abenddämmern ist ein Fest
und tanzend, taumelnd, wie besoffen
flirrt die Sonne durchs Geäst.
Im freien hatten sich getroffen,
unsre Blicke Richtung West.
Ein weites Meer läßt wieder hoffen.
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.
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Ein weites Meer läßt wieder hoffen.
Alles kann heut möglich sein,
denn alle Sorgen schrumpfen klein.
Ein Wesen wirkt in allen Stoffen,
daß sich eins und eins vermählt.
Ein jedes Teil der Erde liegt
so sanft an seinen Ort geschmiegt.
Das Schicksal, das wir uns gewählt,
verspricht uns, daß es sich benimmt
bis letztes Tageslicht verlischt.
Die Neue Nacht ist uns bestimmt,
zwei Träume werden neu gemischt
wo Mondlicht durch die Wolken schwimmt,
ein Fabeltier springt aus der Gischt.
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.
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