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Viacheslav Ivanov: Subiaco
#1
Russland 
Viacheslav Ivanov
1866 – 1949 Russland


СУБИАКО

Громады скал грозят со всех сторон;
В гробах теснин гремит поток кипучий.
Средь сих дубрав, о, Пан, стоял твой трон!
Твоя свирель будила дол дремучий!

Умолкнул Пан: за ним пришел Нерон, —
И встал сей свод, лозой увит ползучей.
Млеком Мэнад, Горгоны кровью жгучей
Вспоенный бог, за Паном умер он...

И Бенедикт, обрев приют скалистый,
Елей молитв возжег в пещере мглистой:
И новый Бог стал богом этих мест.

Вотще грозил полнощный голос Пана,
И зверь блуждал, рыкаючи, окрѐст,
Открытый нам виденьем Иоанна.



Subiaco

Gestein blickt drohend auf das Tal herab
und tosend bricht sich der Anio Bahn.
Aus diesen Wäldern, aus dem Felsengrab
erklang dereinst das Flötenspiel des Pan.

Doch Pan war jäh verstummt als Nero kam.
Das Tal erwachte: Prächtig standen Reben.
Doch Nero starb, - mit ihm die Kraft zu Leben,
die er vom Blute der Gorgonen nahm.

Die Felsenklause fand nun Benedikt.
Von Weihedüften war die Luft bald voll.
Ein neuer Gott hat auf das Tal geblickt,
und Pan, der neidisch dunkle Flüche sandte,
strich durch das Land in seinem tiefen Groll;
Pan, den Johannes als "das Tier" benannte.



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Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.
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