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Nach dem Gewitter
#1
Nach dem Gewitter

Des Himmels Stirn entwölkt sich.  Klare Bläue
Verscheucht der Wolken blasses Grau. Die Flur,
Sie athmet wieder auf, als ob Natur
Auch wie das Menschenherz des Lichts sich freue.

Die Heerde, schüchtern harrend, wagt auf’s neue,
Zu suchen frischer Gräser duft’ge Spur;
Auch naht der Hirt sich. O wo blieb er nur?
Er barg sich in der Nähe tief im Heue.

Die Heerde wandelt, und die Glöckchen klingen,
Indeß der Hirt grauwoll’ne Strümpfe strickt
Und heimlich einen Blick zum Himmel schickt.

Und trillernd wieder sich die Lerchen schwingen
Zum Aeher, und das alte Jubellied
Des frohen Lebens auf zur Sonne zieht.


.
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.
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