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So ist der Tod
#1
So ist der Tod

So ist der Tod, daß alle Sinne schlafen
Und ungekannter Traum den Geist umspinnt,
Den nie mit Furcht, daß Unruh neu beginnt,
Die Strahlen jung erstandnen Tages strafen.

So ist der Tod, daß segellos im Hafen
Das schiff versinkt und jede Flut verrinnt.
Nur weiche Worte raunt der Abendwind
Von Seelen, die im Glanz einander trafen.

Der Nebel sinkt auf dunklen Efeu nieder,
Es birgt der Mond sich hinter sanften Schleiern,
Der Wolken Ränder einzig sind erhellt.

Die Freuden ducken stumm sich ins Gefieder
Gleich müden Vögeln, alle Schmerzen feiern,
So kommt der große Friede in die Welt.
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.
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