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Dämmerung
#1
Dämmerung

Den Raum erfüllt ein fahles Winterlicht.
Im Feuer glüht noch halb erloschnes Blinken. -
Vor jeden Umriß Abendschatten sinken
Als weiche Schleier, lautlos, matt und dicht.

Wie sehnt sich meines Denkens Schwergewicht,
Im Meer des Unbewußten zu ertrinken . . .
Im Dämmer geht ein Schwanken, - Wehen, - Winken . . .
Nun seh ich, wie durch Tränen, dein Gesicht . . .

- Sie sagen, du seist tot. - Welch sinnlos Wort!
Ich atme, - ich, - dein Wille, deine Kraft!
Die Lider hebe! - Nein, gleite nicht fort!

Sieh, Mund und Haar und Hände, Frauenschaft
Und Geist, sie warten . . . Nichts. - Es dunkelt dort. -
Nacht kommt gezogen, - groß und grauenhaft. -
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.
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