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Dezember
#1
Dezember

Es herrscht Dezember wolkenfeucht und rauh;
In Nebelschleiern, die sich rings ergossen,
Liegt jetzt der Schöpfung bunter Schein verschlossen;
Das Auge kränkelt in dem Nebelgrau.

Entbehrt der Blick des Himmels süßes Blau,
Verlangt er nach den glühenden Geschossen
Des Frühlings, ihren blühenden Genossen,
Und was sie beide stärkt, dem Morgenthau.

Doch wenn mein Blick in deinem ruhen könnte,
Indem er lebt, wie in der Lüfte Fächeln
Die Brust, er würde nicht in Sehnsucht glühen.

Wenn solches ihm die Huld des Schicksals gönnte,
Vermißte willig er der Sonne Lächeln
Und was ihm Antwort giebt, der Erde Blühen.
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.
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