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Sommergewitter
#1
Der Wein schmeckt heute Nacht im Abgang bitter,
mag sein, dass Eintagsfliegen, die ertranken
der Grund am Grund sind. So wie sie versanken
sank sacht die Schwüle. Bald kommt ein Gewitter.
Geschwollen decken Wolken Sterngeflitter,
das dich gekitzelt hat. Statt deiner blanken
trägst du nun Schattenhaut und in den Schranken
von Blitz und Donner spür ich dein Gezitter.

Ob wir uns heute Halt sind oder Krücke,
ist eine Frage, die wir uns nicht stellen,
und keine Antwort hätten wenn wir wollten.
Der Regen drischt, der Wind weiß jede Lücke
kennt jeden Riss der Mauern und das Bellen
von Hunden mahnt, dass wir uns schützen sollten.
Never sigh for a better world it`s already composed, played and told
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#2
Hallo sneaky,
eine besondere Freude, wieder con dir zu lesn! Smile
Ein stimiges und stimmungvolles Bild mit wehmütigem Nachhall (Tiefgang) in deiner unverwechselbaren Art.
LG Friedrich
Wonach immer du im Leben suchst - du findest es in dir.
Melos Merulae - Friedrich
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#3
Hallo Sneaky,


Dir macht die Hitze auch zu schaffen?

Da wartet man so lange auf den Sommer nur um dann unter der Schwüle zu leiden.
Du hast ihr eine sehr dichte Atmosphäre geschaffen, wie sie den Hundstagen angemessen scheint.

Ein gutes Stück!


Gruß
ZaunköniG
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.
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