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Richard Watson Gilder: THE RIVER
#1
USA 
Richard Watson Gilder
1844 - 1909 USA


THE RIVER.

I KNOW thou art not that brown mountain-side,
Nor the pale mist that lies along the hills
And with white joy the deepening valley fills;
Nor yet the solemn river moving wide
Into that valley, where the hills abide
But whence too soon the joy, on noiseless wheels,
Shall lingering lift and, as the moonlight steals
From out the heavens, so into the heavens shall glide.
I know thou art not that gray rock that looms
Above the water, fringed with scarlet vine;
Nor flame of burning meadow; nor the sedge
That sways and trembles at the river's edge.
But through all these, dear heart, to me there comes
Some melancholy absent look of thine.



Der Fluss

Ich weiß: Du bist nicht dieser braune Hang
und nicht der Nebel, der die Berge hüllt
und freundlich weiß die dunklen Täler füllt;
auch nicht der Fluß, der maßvoll dort entlang
dem Talgrund läuft, wo Berge Berge bleiben
und doch geräuschlos ihre Freudenfracht
heraufsteigt und die Mondlichtstrahlen sacht
von einem Himmel in den andern treiben.

Ich weiß: du bist nicht dieser raue Stein
im Wasser, eingefasst von rotem Wein,
die Flammenau, die Segge nicht, die nickt
und schwankt und zittert an des Flusses Rand.
Doch in all diesem hab ich dich erkannt
und seh dich mit zerstreut-verklärtem Blick.
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.
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