Themabewertung:
  • 0 Bewertung(en) - 0 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Paul Hamilton Hayne: The Phantom Bells
#1
USA 
Paul Hamilton Hayne
1831-1887 USA


The Phantom Bells

Upveiled in yonder dim ethereal sea,
Its airy towers the work of phantom spells,
A viewless belfry tolls its wizard bells.
Pealed o'er this populous earth perpetually.
Some hear, some hear them not; but aye they be
Laden with one strange note that sinks or swells,
Now dread as doom, now gentle as farewells,
Time's dirge borne ever toward eternity.
Each hour in measured breath sobs out and dies,
While the bell tolls its requiem,--"Passing, past,"--
The sole sad burden of their long refrain.
Still, with those hours each pang, each pleasure flies,
Brief sweet, brief bitter,--all our days are vain,
Knolled into dread forgetfulness at last.



Phantom-Glocken

Verhüllt in jenem dunklen Äther-Meer
aus luftigem Getürm das Geistwerk dräut;
Ein Glockenstuhl mit stürmischem Geläut
dröhnt über die bewohnte Erde her.

Nicht jeder hört es, doch man steht bereit
den Ton zu tragen, der mal laut mal hohl,
mal als Verhängnis klingt, mal als Lebwohl,
und singt ihn als Elegie der Zeit.

Der Stunden Atem schluchzt und Sterben klagt:
"Vorbei, vergangen..." läuten sie ihr Lied,
das als ein Requiem aufs Ende läuft,
mit dem nun Qual und jede Freude flieht.

Ob süß, ob herb: vergeblich jeder Tag,
der endlich ins Vergessen angehäuft.
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.
Zitieren


Gehe zu:


Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 1 Gast/Gäste