Heute, 08:19
Aphrodite
Dem Meer entblühten deine holden Glieder,
Umthaut von seiner Perlenfluten Reine,
Dann goß des Himmels Pracht auf dich sich nieder:
So strahlest du in magischem Vereine.
Entzückt umrauschten dich der Musen Lieder,
Dich grüßte Hebe mit dem Götterweine,
Zeus Adler sänftigte sein Glanzgefieder,
Gerührt von deiner Schönheit Wunderscheine.
Dem Menschen wurdest du der Schönheit Quelle,
Du schenktest ihm die seelenvolle Liebe;
Und wie der Strand empfängt das Bild der Welle,
So bildete sich aus dem süßen Triebe
Das, was den Menschen mit dem Gotte gattet,
Des Himmels Glanz, von Erdenreiz beschattet.
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Dem Meer entblühten deine holden Glieder,
Umthaut von seiner Perlenfluten Reine,
Dann goß des Himmels Pracht auf dich sich nieder:
So strahlest du in magischem Vereine.
Entzückt umrauschten dich der Musen Lieder,
Dich grüßte Hebe mit dem Götterweine,
Zeus Adler sänftigte sein Glanzgefieder,
Gerührt von deiner Schönheit Wunderscheine.
Dem Menschen wurdest du der Schönheit Quelle,
Du schenktest ihm die seelenvolle Liebe;
Und wie der Strand empfängt das Bild der Welle,
So bildete sich aus dem süßen Triebe
Das, was den Menschen mit dem Gotte gattet,
Des Himmels Glanz, von Erdenreiz beschattet.
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Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.

