30.10.2025, 09:21
Heimfahrt
So sind die flücht’gen Jahre denn vergangen,
Wo meine Seele Kummer nie getrübet,
Wo, liebend, wieder inniglich geliebet,
Ich reines Glück aus güt’ger Hand empfangen.
Jetzt glüht nicht Freude mehr auf meinen Wangen,
Das Menschenschicksal hat sein Recht geübet,
Es nimmt zurück die Gaben, die es giebet,
Und löst die Arme, die sich treu umschlangen.
Des Schiffes Segel ist schon aufgezogen,
Das mich zur Küste gegenüber träget,
Vom Wind umspielt sein Wimpel flatternd wehet.
Ob auch die Fahrt durch nächtge Wellen gehet,
Wenn nur dieselbe Hand mein Loos dort wäget,
Die hier mir Seligkeiten zugewogen.
.
So sind die flücht’gen Jahre denn vergangen,
Wo meine Seele Kummer nie getrübet,
Wo, liebend, wieder inniglich geliebet,
Ich reines Glück aus güt’ger Hand empfangen.
Jetzt glüht nicht Freude mehr auf meinen Wangen,
Das Menschenschicksal hat sein Recht geübet,
Es nimmt zurück die Gaben, die es giebet,
Und löst die Arme, die sich treu umschlangen.
Des Schiffes Segel ist schon aufgezogen,
Das mich zur Küste gegenüber träget,
Vom Wind umspielt sein Wimpel flatternd wehet.
Ob auch die Fahrt durch nächtge Wellen gehet,
Wenn nur dieselbe Hand mein Loos dort wäget,
Die hier mir Seligkeiten zugewogen.
.
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.

