15.10.2025, 08:11
Sonst und jetzt
Sankt Peter fand den Pfennig einst im Hecht,
Sonst hatt’ er nichts, den Zöllner abzulohnen,
Jetzt bringt der Peterspfennig Millionen,
Dem Papst, der noch sich nennt der Knechte Knecht!
Sonst stützte Rom sich auf kanonisch Recht,
Jetzt gilt das Recht gezogener Kanonen,
Und wo die Liebe einzig sollte thronen,
Führt Herrschsucht fremde Söldner ins Gefecht.
Und doch befahl dem Petrus, wie wir wissen,
Der Herr nur, „daß er seine Schafe weide,“
Und als er gar vom Eifer hingerissen,
Die Waffe zog „dein Schwert steck’ in die Scheide!“
Weh’ Sonst und Jetzt! Mag bald die Zeit nun kommen,
Wo dir, o Papst, das Schwert wird abgenommen!
.
Sankt Peter fand den Pfennig einst im Hecht,
Sonst hatt’ er nichts, den Zöllner abzulohnen,
Jetzt bringt der Peterspfennig Millionen,
Dem Papst, der noch sich nennt der Knechte Knecht!
Sonst stützte Rom sich auf kanonisch Recht,
Jetzt gilt das Recht gezogener Kanonen,
Und wo die Liebe einzig sollte thronen,
Führt Herrschsucht fremde Söldner ins Gefecht.
Und doch befahl dem Petrus, wie wir wissen,
Der Herr nur, „daß er seine Schafe weide,“
Und als er gar vom Eifer hingerissen,
Die Waffe zog „dein Schwert steck’ in die Scheide!“
Weh’ Sonst und Jetzt! Mag bald die Zeit nun kommen,
Wo dir, o Papst, das Schwert wird abgenommen!
.
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.

