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Ethelwyn Wetherald: Winter
#1
Canada 
Ethelwyn Wetherald
1857 - 1940 Canada

Winter

Now that the earth has hid her lovely brood
Of green things in her breast safe out of sight,
And all the trees have stripped them for the fight,
The winter comes with wild winds singing rude,

Hoarse battle songs--so furious in feud
That nothing lives that has not felt their bite.
They sound a trumpet in the dead of night
That makes more solitary solitude.

Against the forest doors how fierce they beat!
Against the porch, against the school-bound boy
With crimson cheek bent to his shaggy coat.

The earth is pale but steadfast, hearing sweet
But far--how far away!--the stream of joy
Outpouring from a bluebird's tender throat.


Winter

Nun, da die Erde ihre Brut behütet,
das Grüne gut in ihrem Schoß verpackt,
und jeder Baum sich nun dem Kampf stellt, nackt,
der Winter kommt, mit rauen Winden wütet,

mit heisren Schlachtenliedern in der Fehde,
der Lebenden die Stiche beigebracht,
da tönt ein Jagdhorn in den Tod der Nacht
und steigert umso mehr die weite Öde.

Wie kräftig sie den Forst mit Böen packen,
das Tor, und auch die schulpflichtigen Jungen,
die Wangen rot, gebeugt in ihre Jacken;

Die Welt ist fahl, doch standfest, - hört - wie süß!
doch fern, so fern! - Wie freudig er uns grüßt:
Ein Hüttensänger hat sein Lied gesungen.
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.
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