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Mein Päan
#1
Mein Päan

Ich möchte auch einmal von Freiheit singen,
Doch, ist der Drang auch groß, den ich verspüre,
Wer sagt mir, wie viel Odem ihm gebühre?
Mir deucht, zuvor muß ich den Flamberg schwingen.

Der Tag erst, wo um mich die Schwerter klingen,
Wo ich, so wie ich jetzt die Saiten rühre,
Mit eigner Faust mein gutes Eisen führe,
Der Tag erst wird die rechte Antwort bringen.

Auch dann noch fecht' ich still und stumm, gleich allen,
Die schweigend ihren Haß und Grimm getragen,
Doch endlich wird mein Glut die Erde färben.

Dann soll der Freiheit mein Päan erschallen,
Denn so viel Worte, glaub' ich, darf ich wagen,
Als Odem zwischen Fallen bleibt und Sterben.


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Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.
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