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Sonnets 136
#1
William Shakespeare
1564 – 1616 England



CXXXVI.

If thy soul check thee that I come so near,
Swear to thy blind soul that I was thy 'Will,'
And will, thy soul knows, is admitted there;
Thus far for love my love-suit, sweet, fulfil.
'Will' will fulfil the treasure of thy love,
Ay, fill it full with wills, and my will one.
In things of great receipt with ease we prove
Among a number one is reckon'd none:
Then in the number let me pass untold,
Though in thy stores' account I one must be;
For nothing hold me, so it please thee hold
That nothing me, a something sweet to thee:
Make but my name thy love, and love that still,
And then thou lovest me, for my name is 'Will.'


.
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#2
Übersetzung von
Terese Robinson
 

CXXXVI.

 
Wenn deine Seele schilt, daß ich zu nah,
So schwör der blinden Seel’, ich sei dein Will,
Und Wille, weiß sie, ist willkommen da,
So dulde, Süße, meine Liebe still.
Will will vermehren deiner Liebe Schatz
Mit Willen, und mein Will sei davon einer,
In großer Schar hat stets noch einer Platz,
Wo viele sind, gilt einer so wie keiner.
So laß mich ungerechnet in der Schar,
Doch zählst du deine Güter, zähle mich,
Halt mich für nichts, doch dieses Nichts fürwahr
Sei doch ein Etwas, lieb und hold für dich.
 
Gib meinem Namen nur dein Lieben still,
Dann liebst du mich, - mein Name ist ja Will.
 

.
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.
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