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Sonnets 111
#1
William Shakespeare
1564 – 1616 England


CXI.

O, for my sake do you with Fortune chide,
The guilty goddess of my harmful deeds,
That did not better for my life provide
Than public means which public manners breeds.
Thence comes it that my name receives a brand,
And almost thence my nature is subdued
To what it works in, like the dyer's hand:
Pity me then and wish I were renew'd;
Whilst, like a willing patient, I will drink
Potions of eisel 'gainst my strong infection
No bitterness that I will bitter think,
Nor double penance, to correct correction.
Pity me then, dear friend, and I assure ye
Even that your pity is enough to cure me.


.
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#2
Übersetzung von
Terese Robinson




CXI.

O schilt um meinethalben mit dem Glück,
Der Gottheit, die mein traurig Tun verschuldet,
Und Pöbeldienst mir schenkte als Geschick,
Das Pöbelsitten leicht erzeugt und duldet.
Daher ist jenes Mal mir eingebrannt,
Daher mein Wesen untilgbar gefärbt,
Wie von der schmutzigen Arbeit Färbers Hand;
Hab’ Mitleid! Wünsch mich rein und unverderbt.
Indes trink ich, ein williger Patient,
Zu heilen mein Gebrechen, jeden Trank,
Nichts gibt es, was mein Mund zu bitter nennt,
Doppelter Buße schuld’ ich doppelt Dank.

Hab’ Mitleid du! Und glaub mir, liebstes Wesen,
An deinem Mitleid schon werd’ ich genesen.


.
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.
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