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Frieß, Johann Georg: An Eduard von Schenk
#1
Johann Georg Frieß
um 1800


An Eduard von Schenk


Was schüchtern noch die zarte Muse bringet,
So wie Vollendetes, womit zur Ehre
Des Vaterlandes in der Künste Sphäre
Der Meister nach des Ruhmes Kränzen ringet,

Bedarf, wie um den Stamm sich Epheu schlinget,
Wie ohne Kompaß auf dem weiten Meere
Der Schiffe Lauf gefahrbedräuet wäre,
Der höh’ren Weihe, die ein Wort bedinget.

Gefeiert wird am Süd- und Nordseestrande
Dein hoher Dichterruhm, und mit Entzücken
Gepriesen dort wie in dem schönen Bayern.

Vergönne mir daher, mein Werk zu schmücken
Mit Deines Namens hohem Klang im Lande,
Den alle Musenjünger freudig feiern!


.
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.
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