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Amo Ergo Sum
#1
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Amo Ergo Sum


Du sagst es mir so schön, ich muß es glauben,
Daß immerfort du an mich denken mußt,
Bei jedem Schlag in deiner lieben Brust,
Das dein Gedenken mich umfliegt gleich Tauben.

Und keiner könnte dies Gefühl dir rauben,
Und Gottes selbst wärst du nicht mehr bewußt,
mit mir zu leben sei dir gleiche Lust,
Wie andre glühen bei dem Trunk der Trauben.

Laß mich dir für dies ewige Feuer danken:
Wie leicht trägt sich die ganze Welt zu zweit,
Und wie verbindet Schmerz und selbst ein Streit.

Oft gleicht der Menschen Kosen ja dem Zanken,
Wenn Herz und Herz mit Dornen sich verranken.
Nichts ist so klein, das nicht die Liebe weiht.




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Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.
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