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Schau ich hinein in deiner Augen Glanz
#1
Georg Friedrich Daumer
1800 – 1875


Schau ich hinein in deiner Augen Glanz,
Den wunderreinen, seelenvollen, süßen –
Ich wähne, daß mich Gottes Engel grüßen;
Entzücken bin ich, Andacht, Liebe ganz.
 
Nie hat sich sich in der Schönheit Blüthenkranz
Mir diese stille Zauberkraft bewiesen;
Nie, meine tiefste Seelenlust zu büßen,
Vergaß ich so der Stunde raschen Tanz.
 
Es lobe sich ein Andrer jede Lust,
Die heiße Sinne sich auf falscher spur
Mit Gold und List erkaufen und erbeuten –
 
Ihn peiniget die Oede seiner Brust
Im Hochgenuß; ich fühle, blick’ ich nur
In’s Auge dir, des Himmels Seligkeiten.
 
 

.
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.
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