Themabewertung:
  • 0 Bewertung(en) - 0 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
182 La Vec[c]hia
#1
La Vec[c]hia

"Quando 'l cattivo ch'è·ssarà 'ncacato,
La cui pensea non serà verace,
Sì crederà che 'l fatto su' ti piace
Tanto, c[h]'ogn'altro n'ài abandonato,
E che 'l tu' cuor gli s'è tretutto dato;
Né non si guarderà de la fallacie
In che la volpe si riposa e giace,
Insin ch'e' non serà ben corredato.
Ché molt'è folle que' che cred'avere
Nessuna femina che·ssia sua propia,
Per don ched e' facesse di su'avere.
Que' che·lla vuol, la cheg[g]ia 'nn-Atiopia,
Ché qua no·lla pott'io ancor vedere,
E s'ella ci è, sì porta l'aritropia.
Zitieren
#2
Übertragung von
Richard Zoozmann



CLXXXII.


„Wenn dieser Dummkopf, den du so betrogen,
Weil er gar wenig Grütze nennt sein eigen,
Einbildet sich, du werdest ihm nur zeigen,
Wie man sich liebt, weil keinem sonst gewogen

dein Herz, und sich zu ihm nur fühlt gezogen,
So wird plump auch in die Falle steigen,
Wo schon der Fuchs liegt in verdächtigem Schweigen,
Sein Mark zu trinken, bis er ausgesogen.

Ein Hansnarr, wer so töricht ist, zu denken,
Daß er ein Weib besitzt für sich alleine,
Nur weil er überhäuft sie mit Geschenken.

Wer solche sucht, den kann man nur verlachen;
Ich fand sie nie! Doch gibt es wirklich eine,
So weiß sie wohl sich unsichtbar zu machen.“


.
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.
Zitieren


Gehe zu:


Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 1 Gast/Gäste
Forenfarbe auswählen: