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Der pflanzliche Wasserhaushalt
#1
Der pflanzliche Wasserhaushalt

Beginnen wir die kleine Exkursion
im Wurzelwerk; dort wirkt, egal ob Rose,
Platane oder Girsch, zunächst Osmose.
Der Zellen hohe Salzkonzentration

zieht Wasser aus dem Boden, Adhäsion
und Kohäsion bewirken auch ihr Teil,
da ohne Kapillarität zu steil
der Weg des Wassers wäre, aber schon

nach relativ bescheidenen Distanzen
versiegt der Fluß durch jede Leitungsbahn;
Es kommt ein Trick hinzu, den alle Pflanzen

benutzen und so schließ ich die Lektion:
Wie Leitungsquerschnitt oder Halbmembran
brauchts auch die Sogkraft der Transpiration.
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.
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#2
Skurril, aber nicht schlecht. Und mitten aus deinem Berufsalltag als Gärtner? Das finde ich interessant, außerdem lässt es mein Herz deutlich höher schlagen in Erinnerung an den Bio-Unterricht als es dein Mathesonett getan hat (Themennähe kann viel ausmachen hehe).

Bei Kapillarität fehlt ein "L"? ich dachte immer es heißt Kapillaren, aber nachgeguckt hab ich jetzt nicht.

Sehr schön finde ich die Transpiration am Schluss, die Anklänge an ohne Schweiß kein Preis ohne Fleiß kein Preis mitträgt.

Macht Spaß, solche "schrägeren" Sonette zu lesen.

Gruß

Sneaky
Never sigh for a better world it`s already composed, played and told
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#3
Hallo Sneaky,

Ich hatte einmal Florist gelernt, und dort natürlich auch ein paar botanische Grundkentnisse mitbekommen, arbeite aber schon einige Jahre nicht mehr in dem Beruf.

Bei der Kapillarität hast du natürlich Recht. Ich habe es oben geändert.

LG ZaunköniG
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.
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#4
Hallo ZaunköniG,

Dein Sonett finde ich sehr schön. Interessant das Zusammenspiel geschildert. Habe wieder etwas dazu gelernt.

Danke und Gruß

Detlef
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#5
Hallo Detlef,

Das hört man gerne. Ich hatte etwas Bedenken wegen der vielen Fremdworte, daß es für Laien vielleicht nicht so leicht verständlich ist.

LG ZaunköniG
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.
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