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Meine Muse
#1
Meine Muse

Ich spür noch nach Stunden ihr Abschieds-Umarmen,
sowie jeden zarten Kontakt unsrer Blicke.
Gern hielt ich sie fester, bis daß ich ersticke
und zahlt ihre Blicke mit doppelt so warmen.

Doch zeigt sie mir deutlich, wie weit es sich schicke,
Sie mag’ mich wohl, doch will ich mehr als Erbarmen.
Aus Vorsicht darf ich sie nicht öfter umarmen;
zu kurz der Moment, als daß ich sie bestricke.

Mich läßt meine Muse nur Worte verrücken.
Ich schwärme des Nachts noch von andern Genüssen,
als sie für ´nen Wimpernschlag an mich zu drücken.

Ich werd in Genügsamkeit mich üben müssen.
Ich ziel’ daß auch andre Berührungen glücken,
Nur mag mich die Muse bis heute nicht küssen.


.
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.
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