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Kampf
#1
Kampf

Ich kann mein junges Blut kaum niederringen,
Erscheinen unsre ersten süßen Nächte,
Als ich auflöste deine blonde Flechte,
Um mit dir das Geheimnis zu vollbringen.

O, wenn ich oft an unsre Wonnen dächte,
Könnte mir in der Brust die Ader springen.
Dein schlanker Leib entband mir meine Schwingen,
Allein dein Inneres barg morsche Schächte.

Fühl ich auch altes Heimweh in mir pochen,
Wenn meine Hände sich vor Mordlust ballten,
Und muß es noch in meinen Pulsen kochen,

Will ich doch mein Verlangen niederhalten.
Dein Zauber, ach dein Zauber ist gebrochen!
Nur reinem Herzen mag ich mich entfalten.
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.
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