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301 Valle che de' lamenti miei se' piena,
#1
301

Valle che de' lamenti miei se' piena,
fiume che spesso del mio pianger cresci,
fere selvestre, vaghi augelli et pesci,
che l'una et l'altra verde riva affrena,
aria de' miei sospir' calda et serena,
dolce sentier che sí amaro rïesci,
colle che mi piacesti, or mi rincresci,
ov'anchor per usanza Amor mi mena:
ben riconosco in voi l'usate forme,
non, lasso, in me, che da sí lieta vita
son fatto albergo d'infinita doglia.
Quinci vedea 'l mio bene; et per queste orme
torno a veder ond'al ciel nuda è gita,
lasciando in terra la sua bella spoglia.
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#2
Übersetzung von Karl Förster
1784 – 1841



CCCI.

O Tal du, voll von meinen Klagetönen,
O Strom, den oftmals meine Tränen schwellen,
O Wild, o Vögel, und ihr Fisch’ in wellen,
Um die sich hegend grüne Ufer dehnen!

O heitre Luft du, warm von meinem Stöhnen!
O all ihr süßen sonst, nun bittern Stellen!
Hügel, mir Lust einst, nun des Grams Gesellen,
Wohin mich Amor führt durch lang Gewöhnen!

Die alten Formen find ich allerwegen;
Nicht ach! in mir, der, frohem Sein enthoben,
Ein Haus ich ward, endlose Trauer fassend.

Von hier sah ich mein Glück; auf diesen Stegen
Kehr ich, zu sehn, von wo sie ging nach oben,
Auf Erden ihre schöne Hülle lassend.


.
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.
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