03.02.2026, 09:26
Kein süßres Wort
Die Sprache hat kein süßres Wort erfunden,
Als wenn vertraulich Du die Lippen sagen,
Bald zuversichtlich nach beglückten Stunden,
Bald schüchtern, wenn sie’s, kaum erst hoffend, wagen.
Denn was je mit dem Andren wird verbunden
An seligem Gefühl in Wonnezagen,
Wird in die Eine Sylbe eingewunden,
Wie Blumenstrauß, den Mädchenbusen tragen;
Und diese goldenduftge Blütenfülle
Wird auf das eigne Wesen dann bezogen,
Dem Du entspricht ein Ich; man fühlt ein Wogen
Von Trunkenheit in heilger Wonne Stille.
Denn Du und Ich, zu Wir vereint zusammen,
Hebt über der Gestirne Aetherflammen.
.
Die Sprache hat kein süßres Wort erfunden,
Als wenn vertraulich Du die Lippen sagen,
Bald zuversichtlich nach beglückten Stunden,
Bald schüchtern, wenn sie’s, kaum erst hoffend, wagen.
Denn was je mit dem Andren wird verbunden
An seligem Gefühl in Wonnezagen,
Wird in die Eine Sylbe eingewunden,
Wie Blumenstrauß, den Mädchenbusen tragen;
Und diese goldenduftge Blütenfülle
Wird auf das eigne Wesen dann bezogen,
Dem Du entspricht ein Ich; man fühlt ein Wogen
Von Trunkenheit in heilger Wonne Stille.
Denn Du und Ich, zu Wir vereint zusammen,
Hebt über der Gestirne Aetherflammen.
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Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.

