26.01.2026, 09:51
Letztes Eigenthum
Der Mensch, was er besitzt und wirkt, verlassen
Auf Erden muß, und nichts hilft ihm zu wähnen,
Den Nachruhm über’s Grab hinaus zu dehnen,
Wenn wenig Bretter ihn des Sarges fassen.
Das, was ihm bleibt, sein Lieben ist und Hassen,
Des Busens tief unausgesprochnes Sehnen,
Was theuer er erkauft mit Schmerz und Thränen;
Was Zeit nicht tilgt, Geschlechter nicht verprassen.
Wenn um ihn schrumpft in Nichts die Welt zusammen,
Währt fort des Geistes unzerstörbar Flammen,
Und wenn er, wie auf Vestt’s heilgem Heerde,
mit stiller Treue diese Flamme nähret,
Die sich im Wandel keines Seins verzehret,
Verläßt er, weisem Pilger gleich, die Erde.
.
Der Mensch, was er besitzt und wirkt, verlassen
Auf Erden muß, und nichts hilft ihm zu wähnen,
Den Nachruhm über’s Grab hinaus zu dehnen,
Wenn wenig Bretter ihn des Sarges fassen.
Das, was ihm bleibt, sein Lieben ist und Hassen,
Des Busens tief unausgesprochnes Sehnen,
Was theuer er erkauft mit Schmerz und Thränen;
Was Zeit nicht tilgt, Geschlechter nicht verprassen.
Wenn um ihn schrumpft in Nichts die Welt zusammen,
Währt fort des Geistes unzerstörbar Flammen,
Und wenn er, wie auf Vestt’s heilgem Heerde,
mit stiller Treue diese Flamme nähret,
Die sich im Wandel keines Seins verzehret,
Verläßt er, weisem Pilger gleich, die Erde.
.
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.

