11.12.2025, 08:49
Der Niagara
Der Niagara über Felsen schäumet,
Und pfeilschnell dann hinab zum Abgrund schießet;
In stiller Majestät nachher er fließet,
Da er den Pfad sich siegreich aufgeräumet.
Des Helden Schritt auch Hinderniß nicht säumet,
Er seiner Kräfte stolzes Recht genießet,
Ihm widerstehn sich mit dem Leben büßet;
Er kühn verweirklicht, was er kühn geträumet.
Doch öffnet sich dem Helden einst die Erde,
Sein Loos ist, daß er fortgerissen werde,
Wo keiner irdschen Größe Glanz mehr schimmert.
Der Niagara braust durch Ewigkeiten,
Wie er gebrauset in uralten Zeiten,
Eh’ je ein Menschenschifflein ward gezimmert.
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Der Niagara über Felsen schäumet,
Und pfeilschnell dann hinab zum Abgrund schießet;
In stiller Majestät nachher er fließet,
Da er den Pfad sich siegreich aufgeräumet.
Des Helden Schritt auch Hinderniß nicht säumet,
Er seiner Kräfte stolzes Recht genießet,
Ihm widerstehn sich mit dem Leben büßet;
Er kühn verweirklicht, was er kühn geträumet.
Doch öffnet sich dem Helden einst die Erde,
Sein Loos ist, daß er fortgerissen werde,
Wo keiner irdschen Größe Glanz mehr schimmert.
Der Niagara braust durch Ewigkeiten,
Wie er gebrauset in uralten Zeiten,
Eh’ je ein Menschenschifflein ward gezimmert.
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Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.

