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Betrachtung
#1
Betrachtung

Wo winkt das Ziel in nebelgrauer Ferne?
Lenkt meinen Kiel dahin ein günstig Wehen
Und wird mein müder Blick es endlich sehen?
Ich frage nicht, ich folge meinem Sterne.

Halt’ aus, mein Herz, bis ich es endlich lerne,
Ein Götterhauch muß uns’re Segel blähen,
Hoch über alles Wissen und Verstehen,
Der Glaube nur erreicht das ewig Ferne.

Gewißheit ruht jenseits von Erdentagen
Und ungewiß ist jedes Strebens Loos,
Erkämpfen mußt du dir, was ewig groß.

Erschleichen läßt sich’s nicht und nicht erzagen;
Ein festes Hoffen nur, ein muthig wagen
Reißt die erfüllung aus der Zukunft Schooß.


.
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.
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