17.12.2025, 08:50
Der Dämon
Ein Dämon sitzt im Hirne des Poeten,
Ein wunderlich kurzweiliger Geselle,
Er modelt und belebt mit Blitzesschnelle
So Thier wie Menschen, Welten und Kometen.
Bald greift er in die Zukunft, wie Propheten,
Dann wieder rückwärts nach der Zeiten Schwelle,
Begleitend folgt er jeder Lebenswelle,
Zeigt uns am Ziel des Jenseit Morgenröthen.
Doch nur nach Innen kann er so gestalten,
Nach Außen ist sein Maaß von Kraft gering
Und hülflos muß er da erfunden werden.
Doch bleibt’s ein Geist, dess’ wunderbares Walten
Verklären kann auch das geringste Ding,
Des Schöpfers reinster Abglanz hier auf Erden.
.
Ein Dämon sitzt im Hirne des Poeten,
Ein wunderlich kurzweiliger Geselle,
Er modelt und belebt mit Blitzesschnelle
So Thier wie Menschen, Welten und Kometen.
Bald greift er in die Zukunft, wie Propheten,
Dann wieder rückwärts nach der Zeiten Schwelle,
Begleitend folgt er jeder Lebenswelle,
Zeigt uns am Ziel des Jenseit Morgenröthen.
Doch nur nach Innen kann er so gestalten,
Nach Außen ist sein Maaß von Kraft gering
Und hülflos muß er da erfunden werden.
Doch bleibt’s ein Geist, dess’ wunderbares Walten
Verklären kann auch das geringste Ding,
Des Schöpfers reinster Abglanz hier auf Erden.
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Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.

