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Der Kannibale
#1
Der Föhn von Süd treibt Sand in sein Getriebe,
Ein Wind, der bläst vom Braun zum Blau hinauf.
Zunächst wallt rastlos Rund um Rund sein Lauf.
Es keimt im Flug die frisch entfachte Liebe.

Mitunter zwingt zum Zug des Zeichens Härte,
Bevor aus Wasser Wein zum Wuchs sich streckt.
Ein jeder Kasus, kurz und knapp, der schmeckt
Regent und Bauer, bis ihr Bruch sich klärte.

Wird er gesättigt sein von solcher Speisung?
Im Sattsein lauert Licht, da leckt sein Kahn.
Nun heißt es hungern. Hier ein hohler Zahn,
Dort drüben aber Angst, ihn jagt Vereisung.
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Nachrichten in diesem Thema
Der Kannibale - von renerpho - 01.04.2008, 18:03
Der Große Bruder - von renerpho - 02.04.2008, 20:39

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