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Ferne
#1
Ferne

Wenn dich jetzt meine Verse sanft berühren,
verheißt mir Trost allein das inn’re Band,
das Hoffen fest um unser Sehnen wand,
einander eng umfangen nah zu spüren.

Ein Meer voll Feuer Raum und Zeit hier schüren,
in dem versinkend ich dein Abbild fand
am Grund der Seele, bleibend eingebrannt
als Mal genährt von heißen Liebesschwüren.

Dein ausgelassnes Lachen, im Gesicht
so vieler Fremder, tausendfach zersplittert
und widerhallt. Verrauscht. Bis Nähe bricht.

Zwei Albatrosse, werbend, blau umwittert,
die Schwingen in den Wind gebreitet, dicht
an dicht, verlieren sich - mein Blick, er zittert.


© Friedrich 2006
Wonach immer du im Leben suchst - du findest es in dir.
Melos Merulae - Friedrich
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Ferne - von Friedrich - 30.01.2007, 13:45

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