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William Blake: The Birds
#1
GB 
William Blake

The Birds
He
Where thou dwellest, in what grove,
Tell me Fair One, tell me Love;
Where thou thy charming nest dost build,
O thou pride of every field!

She
Yonder stands a lonely tree,
There I live and mourn for thee;
Morning drinks my silent tear,
And evening winds my sorrow bear.

He
O thou summer’s harmony,
I have liv’d and mourn’d for thee,
Each day I mourn along the wood,
And night hath heard my sorrows loud.

She
Dost thou truly long for me?
And am I thus sweet to thee?
Sorrow now is at an end,
O my Lover and my Friend!

He
Come, on wings of joy we’ll fly
To where my bower hangs on high;
Come, and make thy calm retreat
Among green leaves and blossoms sweet.

Written c. 1800-1810
Gilchrist’s Life, 1863



William Blake

Die Vögel
Ü: Josef Riga

Er
Sag’ mir Schöne, sag’ mir Braut,
Wo hast Du Dein Nest gebaut;
Nenn’ den Teil der grünen Flur,
Stolzer Zauber der Natur!

Sie
Draußen steht ein einz’lner Baum,
Dort klagt’ ich und lebte kaum;
Tränen flossen mir am Morgen,
Der Abendwind barg meine Sorgen.

Er
Ach, Du schönes Sommer-Spiel,
Bebt' und klagt' ich je so viel?
Tagsüber klang’s entlang der Wälder,
Nachts tönt’ die Sorge über Felder.

Sie
Sehnst Du wirklich dich nach mir?
Schein ich wohl so lieblich Dir?
Dann drückt keine Sorge mehr,
Ach, mein Freund und Liebhaber!

Er
Lass beschwingt im Freudenreigen
Uns hoch zu meiner Kammer steigen;
Komm, und zieh’ Dich still zurück
In grünes Blatt- und Blütenglück.
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William Blake: The Birds - von Josef Riga - 01.01.2015, 11:46

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