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Percy Bysshe Shelley: A Lament
#2
Hallo Josef,

Die ersten Zeilen wirken bei Shelley auch durch ihre Einsilbigkeit. Die Betonung jeweils auf den beklagten World, Life, Time. Das zweisilbige Leben nimmt in deiner Übersetzung die Wucht, auch weil es auf der falschen Silbe betont ist. Eine Umstellung könnte helfen:

Oh Leben! Welt! Oh Zeit!
bzw.
Oh Leben! Zeit! Oh Welt!

In der zweiten Zeile glaube ich, dass er die letzten Schritte des Lebensweges meint, die ja deshalb so beklagenswert sind, weil sie aufs Ende führen. "Bereit" ist er ja gerade nicht, hier verkehrst du die Aussage des Gedichts geradezu ins Gegenteil.

In Zeile 4 hast du das return unterschlagen. Es ist also nicht das ganze Leben träurig und hoffnungslos, sondern er trauert den glücklichen Stunden nach die er in seiner Blütezeit (der Prime) hatte.

in der zweiten Stophe bist du wieder deutlich treuer


Mal schauen, vielleicht wage ich auch einen Wurf.

Liebe Grüße

ZaunköniG
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.
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Nachrichten in diesem Thema
Percy Bysshe Shelley: A Lament - von Josef Riga - 26.09.2014, 21:49
RE: Percy Bysshe Shelley: A Lament - von ZaunköniG - 28.09.2014, 08:54

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