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Gebert, Martin: An Martin Winter
#1
Martin Gebert
1810 - 1879


An Martin Winter
Pfarrer in Staadorf


Heil dem, der an der Gott geweihten Stätte
Das fromme Opfer Gottes Allmacht bringt,
Der, wandelnd an des Lebens Rosenkette,
Nur nach der Tugend goldner Krone ringt!

Heil ihm! so ruf ich, wenn die Abendröthe
Den falben Lichtkranz um den Westen schlingt;
Heil ihm! wenn sich im heiligen Gebete
Mein Geist zu seines Schöpfers Thron entschwingt.

Heil ihm! der meiner Seele Nacht gelichtet,
Mein irrend Auge himmelwärts gerichtet,
Und stets mit Vaterliebe mich umfing.

Laß Gott! wenn fromme Wünsche dir gefallen,
Stets dem des Segens schönste Sonne strahlen,
Der immer deine heil'gen Wege ging.



.
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.
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Gebert, Martin: An Martin Winter - von ZaunköniG - 23.12.2023, 10:42

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