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Stopping by Woods / Robert Frost
#5
(11.02.2010, 16:07)Sneaky schrieb: Ich ahne, wem die Wälder hier gehören,
sein Haus im Dorf ist weit von hier, zu weit,
als dass er mich jetzt sieht, zu einer Zeit,
in der das Weiß sich legt aufs Grün der Föhren.

Mein Pferd scheint dieser Aufenthalt zu stören,
im Niemandsland, am Wald im Winterweiß,
am See mit seiner Schuppenschicht aus Eis,
es scheint den Schritt der längsten Nacht zu hören,

schnaubt, schüttelt sich, lässt sacht sein Zaumzeug klirren,
als wollte er mich wecken aus dem Bann
des weißen Wisperns in dem Flockenflirren,

des Lockrufs, den der Wald vor mir ersann.
Doch mein Versprechen drängt, nicht abzuirren,
es ist noch weit, bevor ich schlafen kann.

Dear Sneaky,

what a wonderful version of Frost's poem, in form and content absolutely congenial! I once tried to translate it into a German, rhymed version, but can only marvel at how you did this! Will have to throw mine into the waste-paper basket. Thank you!
My wife, who is an adwardee of the Queen's Prize Award of Bonn university, was gobsmacked, too. Cheerio! Lothar
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Stopping by Woods / Robert Frost - von Sneaky - 11.02.2010, 16:07
RE: Stopping by Woods / Robert Frost - von Lothar Schwarz - 01.05.2020, 15:01

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