Heute, 04:22
IX.
Wie meine Innereien durcheinander wehen,
Ich dachte, daß du’s weißt, ich hielt dich für verständig.
Du sahst und hörtest mich und fühltest beiderhändig,
und alle Poren wollten sich nach außen drehen.
Ich glaubte, ich erfaßte dich, doch allzu wendig
entglittst du mir; ich höre auf, dich zu verstehen.
Zu blaß blieb die Vision um vor dir zu bestehen.
Alles endet, aber wir sind mannigendig.
Zu fern, als daß zum Glück die kleine Geste reiche.
Kein unbeschwertes Fallen mehr, Ein harter Sturz,
Entferntes Frieren, bis der Wortfluß kalt gerann.
Zu kalt: Selbst dein Umarmen scheint nicht mehr das gleiche.
Wo ist dein Blick? Du siehst mich an, doch siehst zu kurz.
Nimm meine Liebe nicht nur hin, komm, nimm sie an.
Wie meine Innereien durcheinander wehen,
Ich dachte, daß du’s weißt, ich hielt dich für verständig.
Du sahst und hörtest mich und fühltest beiderhändig,
und alle Poren wollten sich nach außen drehen.
Ich glaubte, ich erfaßte dich, doch allzu wendig
entglittst du mir; ich höre auf, dich zu verstehen.
Zu blaß blieb die Vision um vor dir zu bestehen.
Alles endet, aber wir sind mannigendig.
Zu fern, als daß zum Glück die kleine Geste reiche.
Kein unbeschwertes Fallen mehr, Ein harter Sturz,
Entferntes Frieren, bis der Wortfluß kalt gerann.
Zu kalt: Selbst dein Umarmen scheint nicht mehr das gleiche.
Wo ist dein Blick? Du siehst mich an, doch siehst zu kurz.
Nimm meine Liebe nicht nur hin, komm, nimm sie an.
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.

