25.02.2026, 08:50
IV.
Was kann man geben? Ich geb’ dir mein Herz zum Lehen.
Mein Bild von dir war frei und falsch, die Täuschung chronisch.
Ich hielt die Werte, Ideale für kanonisch.
Ist’s Glaube? oder Leichtsinn? Liebe erst verstehen
und vergehen. Unsre Bahnen laufen konisch
aufeinander zu, ein Schnitt, - und weitergehen.
Die Berührung löst sich... „auf ein Wiedersehen...“
Ich hätt’ dich weiterlieben können, auch platonisch.
Du liebtest mich nicht wieder, doch ich hielt dich wert,
und daß du mich schätzt, daß es wahre Freundschaft sei;
ein anderer Gedanke galt mir ausgeschlossen.
Hab’ deine Windungen für Schmiegsamkeit geehrt,
doch mein Entgegenlieben blieb dir Schmeichelei.
Mit klarem Blick war’n helle Träume aufgeschossen.
Was kann man geben? Ich geb’ dir mein Herz zum Lehen.
Mein Bild von dir war frei und falsch, die Täuschung chronisch.
Ich hielt die Werte, Ideale für kanonisch.
Ist’s Glaube? oder Leichtsinn? Liebe erst verstehen
und vergehen. Unsre Bahnen laufen konisch
aufeinander zu, ein Schnitt, - und weitergehen.
Die Berührung löst sich... „auf ein Wiedersehen...“
Ich hätt’ dich weiterlieben können, auch platonisch.
Du liebtest mich nicht wieder, doch ich hielt dich wert,
und daß du mich schätzt, daß es wahre Freundschaft sei;
ein anderer Gedanke galt mir ausgeschlossen.
Hab’ deine Windungen für Schmiegsamkeit geehrt,
doch mein Entgegenlieben blieb dir Schmeichelei.
Mit klarem Blick war’n helle Träume aufgeschossen.
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.

