09.03.2026, 09:04
X.
An der ich genötigt bin mich zu bekennen,
die eine ist just in mein Leben getreten.
Du weißt, daß du’s bist, unverlangt, ungebeten,
versuchtest du nie mir das Herz zu verbrennen.
Und doch stehen grinsend vor mir die Propheten
und freun sich, was sie für Gemeinheiten kennen,
doch soll’n die sich von ihrer Vorstellung trennen!
Ich werde mich leise dir anbeschwör’n, beten;
und hörst du mich nicht, nun, dann sag ich’s dem Winde.
Der soll neue Worte im Sturme gebieren,
auf daß ich das rechte, das glückliche finde.
Zu lange schon ließ ich mein Glück nur passieren;
die Stunde erwartet mich, da ich mich binde,
an der ich entscheide: Versuchen/Verlieren.
An der ich genötigt bin mich zu bekennen,
die eine ist just in mein Leben getreten.
Du weißt, daß du’s bist, unverlangt, ungebeten,
versuchtest du nie mir das Herz zu verbrennen.
Und doch stehen grinsend vor mir die Propheten
und freun sich, was sie für Gemeinheiten kennen,
doch soll’n die sich von ihrer Vorstellung trennen!
Ich werde mich leise dir anbeschwör’n, beten;
und hörst du mich nicht, nun, dann sag ich’s dem Winde.
Der soll neue Worte im Sturme gebieren,
auf daß ich das rechte, das glückliche finde.
Zu lange schon ließ ich mein Glück nur passieren;
die Stunde erwartet mich, da ich mich binde,
an der ich entscheide: Versuchen/Verlieren.
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.

