Gestern, 09:26
XIV.
Treu ist die Trauer und ohne Verlangen ;
sie wird mir nicht heucheln, in Flitter hofieren,
und wird auch nicht falsch meinen Einsatz soufflieren.
Der Abend verloschen, die Gäste gegangen:
Ich trauer und spiele, wenn ich nur in meinen
Gedanken den Anflug von Zweifel erwähn,
bereits nicht einmal mehr noch allein souverän
meine Rolle als ein kleiner Stein unter Steinen.
Der Schnürboden hängt voll vergilbter Kulissen.
Ich werd, wenn auch nur noch die Dachbalken knarren,
an meinem Theater den Trauerflor hissen.
Die sternklare Nacht lugt im Dach durch die Sparren,
die Trauer bereitet mir ein kaltes Kissen.
Nur sie kennt mich gut, hält mich niemals zum Narren.
Treu ist die Trauer und ohne Verlangen ;
sie wird mir nicht heucheln, in Flitter hofieren,
und wird auch nicht falsch meinen Einsatz soufflieren.
Der Abend verloschen, die Gäste gegangen:
Ich trauer und spiele, wenn ich nur in meinen
Gedanken den Anflug von Zweifel erwähn,
bereits nicht einmal mehr noch allein souverän
meine Rolle als ein kleiner Stein unter Steinen.
Der Schnürboden hängt voll vergilbter Kulissen.
Ich werd, wenn auch nur noch die Dachbalken knarren,
an meinem Theater den Trauerflor hissen.
Die sternklare Nacht lugt im Dach durch die Sparren,
die Trauer bereitet mir ein kaltes Kissen.
Nur sie kennt mich gut, hält mich niemals zum Narren.
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.

