01.02.2026, 02:10
VI.
Erinnerung brennt mir noch auf meiner Lippe;
Ich hol’ einen Wunsch aus dem Abseits ins Heute,
doch wie ich die Wunder und Zeuchen auch deute,
und Worte in andre Bedeutungen kippe:
Sie reichen nicht hin mein Gefühl zu erklären,
und wie unter Milchglasgewölben zu schlafen,
das lügt jeden Tagesverkündiger Strafen.
Ich kann weder Zukunft noch Gegenwart nähren,
wenn ich mich nur an meinen Tagtraum erinner
und doch wieder nur ein Phantomgefühl meinte.
Ein Traumtänzer bleibt halt ein einsamer Spinner.
Nein, nicht daß ich vor dir mein Wesen verneinte;
du siehst längst nicht nur den gebornen Gewinner,
doch sahst du mich nie in der Not, wenn ich weinte.
Erinnerung brennt mir noch auf meiner Lippe;
Ich hol’ einen Wunsch aus dem Abseits ins Heute,
doch wie ich die Wunder und Zeuchen auch deute,
und Worte in andre Bedeutungen kippe:
Sie reichen nicht hin mein Gefühl zu erklären,
und wie unter Milchglasgewölben zu schlafen,
das lügt jeden Tagesverkündiger Strafen.
Ich kann weder Zukunft noch Gegenwart nähren,
wenn ich mich nur an meinen Tagtraum erinner
und doch wieder nur ein Phantomgefühl meinte.
Ein Traumtänzer bleibt halt ein einsamer Spinner.
Nein, nicht daß ich vor dir mein Wesen verneinte;
du siehst längst nicht nur den gebornen Gewinner,
doch sahst du mich nie in der Not, wenn ich weinte.
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.

