22.01.2026, 02:12
„Oh, ein Zaubersprüchlein, welche Labe!
Und süße Liebesträumereien, zu Hauf,
mit leichten Spiegeleien am Wasserlauf...
Wer bist Du morgen: Wölfin oder Rabe?
Was gibst Du mir, was ich nicht besser habe?
Zu guter letzt kommst Du noch selber drauf,
Morgain, nicht nach Geschenken, sondern Kauf
steht Dir der Sinn. Welch eine edle Gabe
ist es wert mich für Dich zu verpflichten?
Ich habe schon zu viel von Dir gehört,
Versuch ein andres Opfer zu betören.
Ich müßte mich doch selber schrecklich richten,
wenn so ein Trug sich gegen mich verschwört,
doch meinen weitren Weg wirst Du nicht stören.
Und süße Liebesträumereien, zu Hauf,
mit leichten Spiegeleien am Wasserlauf...
Wer bist Du morgen: Wölfin oder Rabe?
Was gibst Du mir, was ich nicht besser habe?
Zu guter letzt kommst Du noch selber drauf,
Morgain, nicht nach Geschenken, sondern Kauf
steht Dir der Sinn. Welch eine edle Gabe
ist es wert mich für Dich zu verpflichten?
Ich habe schon zu viel von Dir gehört,
Versuch ein andres Opfer zu betören.
Ich müßte mich doch selber schrecklich richten,
wenn so ein Trug sich gegen mich verschwört,
doch meinen weitren Weg wirst Du nicht stören.
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.

