22.01.2026, 02:12
„Kein Sterblicher empfängt von mir den Kuß
Ohne seinen Preis dafür zu zahlen.
Mich mag dein inn’res Auge leiblich malen;
Mein Element und Zeichen ist der Fluß.
Ein Sein und Werden, stets aus einem Guß.
Noch spiegeln sich in mir die Sonnenstrahlen
Und auch mit deinem Bild läßt du mich prahlen
Noch fließ ich seicht, doch bald schon fall ich schuß
Die Schluchten abwärts, felszerschneidend, tosend.
Gering dünkt dich der Preis vor Fälligkeit:
Ein Fließen, Fluten, Wogen, um sich kosend.
Höher ist er aber als man glaubt.
Es wird dein leichtes Glück im Lauf der Zeit
Noch eh du dich versiehst im Sturz zerstaubt“
.
Ohne seinen Preis dafür zu zahlen.
Mich mag dein inn’res Auge leiblich malen;
Mein Element und Zeichen ist der Fluß.
Ein Sein und Werden, stets aus einem Guß.
Noch spiegeln sich in mir die Sonnenstrahlen
Und auch mit deinem Bild läßt du mich prahlen
Noch fließ ich seicht, doch bald schon fall ich schuß
Die Schluchten abwärts, felszerschneidend, tosend.
Gering dünkt dich der Preis vor Fälligkeit:
Ein Fließen, Fluten, Wogen, um sich kosend.
Höher ist er aber als man glaubt.
Es wird dein leichtes Glück im Lauf der Zeit
Noch eh du dich versiehst im Sturz zerstaubt“
.
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.

