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aus „Morgain“: Die Dame vom See I
#2
Er ist der Wanderung für heute leidig
Die Schwüle drückt. Die Nebelschwaden kalben
Nester bildend für die Brut von Alben,
Trollen, Feen. Seeseits glänzen seidig

Lockenwogen doppellagig. Schwalben
kämmen ihrer Herrin Haar. geschmeidig
fällt es über’s Ufer und getreidig
duftets durch den Dunst. Gelinde Salben

tauen auf die müde Füße. sachte
sinkt Sentanta in gerechten Schlaf.
Und Morgain, die in seinen Träumen wachte

durchsang mit Engelszungen seinen Aether.
Es schmerzt’ der Stich, als ihn die Sonne traf;
Die Wunde brannte, aber davon später.
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.
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RE: aus „Morgain“: Die Dame vom See I - 2 - von ZaunköniG - 20.01.2026, 09:02

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