01.02.2026, 02:09
VIII
Ich trage so schwer wie ne Schuld
meinen Schlaf durch die wachsende Nacht,
und ich hatte doch immer gedacht,
es kommt alles ins Lot mit Geduld,
doch es wuchert bei wechselndem Mondschein
mein Scherbenfeld nichtiger Tage
und Menschen, die Ziel einer Frage,
erstarren zu Salzen und Fronstein
mit Abstand und Sorge im Blick.
Mein Schattentag bleibt blindes Loch
ohne Naht an ein Nach und Zurück.
Ich bleibe zunächst Bagatelle.
Ich wünsch’ und geleite nachts doch
nur ein Abziehbild über die Schwelle.
Ich trage so schwer wie ne Schuld
meinen Schlaf durch die wachsende Nacht,
und ich hatte doch immer gedacht,
es kommt alles ins Lot mit Geduld,
doch es wuchert bei wechselndem Mondschein
mein Scherbenfeld nichtiger Tage
und Menschen, die Ziel einer Frage,
erstarren zu Salzen und Fronstein
mit Abstand und Sorge im Blick.
Mein Schattentag bleibt blindes Loch
ohne Naht an ein Nach und Zurück.
Ich bleibe zunächst Bagatelle.
Ich wünsch’ und geleite nachts doch
nur ein Abziehbild über die Schwelle.
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.

