30.01.2026, 08:52
VII
Es blieb nur Gewohnheit vom Kult:
Zuviel Feuer und nichts zu verzehren,
keine Kraft, hohle Hand zu entbehren.
Es macht wenig Sinn mit Geduld
nur zu hoffen, es reicht, bleibt es friedlich,
und daß sich die Zeiten verkehren.
Das Warten kann alles verheeren,
genau wie die Eile und wie ich
den Faden auch führe und fädel,
er schneidet mir nur in die Kehle,
und fessel’ mit Geist meinen Schädel,
pulst unter der Decke Tumult,
denn ich trag eine brennende Seele.
Ich trage so schwer, wie ne Schuld.
Es blieb nur Gewohnheit vom Kult:
Zuviel Feuer und nichts zu verzehren,
keine Kraft, hohle Hand zu entbehren.
Es macht wenig Sinn mit Geduld
nur zu hoffen, es reicht, bleibt es friedlich,
und daß sich die Zeiten verkehren.
Das Warten kann alles verheeren,
genau wie die Eile und wie ich
den Faden auch führe und fädel,
er schneidet mir nur in die Kehle,
und fessel’ mit Geist meinen Schädel,
pulst unter der Decke Tumult,
denn ich trag eine brennende Seele.
Ich trage so schwer, wie ne Schuld.
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.

